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Mittwoch, 23. September 2009

Fotos

Da ich heute VIEL Zeit habe, habe ich beschlossen einfach ein paar Fotos hochzuladen. Es dauert hier etwa 1,5 Stunden 5 Fotos hochzuladen, also werden es nicht so viele Fotos werden. Das tut mir Leid!
In der Zwischenzeit ist nicht mehr so viel passiert. Es gab einen ziemlich starken Sturm, bei dem die Masten, die für die Internet-& Fernsehverbindung sorgen, abgeknickt sind. Zur Zeit werden diese repariert. Daher hatte ich für fast eine Woche kein Internet mehr. Die Leute in den Büros sind fast verzweifelt, weil sie einfach so gewöhnt an das Internet sind. Es wurden später batteriebetriebene Funkgeräte herausgeholt, weil es auch kein Strom mehr gab. Ich stelle mir gerade vor, was für Auswirkungen ein Zusammenbruch des gesamten Strom- und Internetnetzes gehabt hätte. Sicherlich nicht, dass jemand gesagt hätte: Te Karoi, Te Mauri. Das heißt eigentlich: Nur das Beste und Friede, wird aber immer benutzt, es heißt also auch Mach dir keine Sorgen.
Die letzten Leute, mit denen ich auf Arorae war, sind immer noch auf Arorae. Da das erste Flugzeug schon überladen war, konnten sie schon letzte Woche nicht kommen, Samstag war der Sturm, daher konnte das Flugzeug nicht starten und ich fürchte heute wird das auch nicht: Es regnet schon wieder und es sieht so aus, als wenn es bald Gewittert.
Inzwischen habe ich eine unerwünschten Untermieter: Eine Ratte hat sich in der Küche breit gemacht. Da ich das ehrlich gesagt nicht so prickelnd finde, wurde Gift gestreut. ( @Wiebke: Erinnerst du dich noch auf meine Reaktion auf eine Maus in Barcelona. Jetzt stell dir das noch einmal bei einer Ratte vor...:()
Wie ich euch schon erzählt habe, wurde das Bad renoviert. Doch dabei bleibt es nicht. Mein Chef hat entschieden, dass das auch die Küche mal wieder einer Grundüberholung bedarf und das Bad noch nicht fertig ist.
Wenn ich jetzt bald zu den Pastoren gehe, soll das in Angriff genommen werde. Dabei komme ich eigentlich echt gut mit der Küche zurecht. Ich meine sie kommt nicht an meinen gewohnten Standart heran, aber das macht mir nicht viel aus, den habe ich ja schon in 2 Monaten zurück.
Sonst ist hier nicht so viel los. Ich bin gerade dabei die Kirchenstrukturen zu verstehen, an die Gesellschaftstrukturen werde ich mich später wagen. Eigentlich habe ich das Gefühl hier alle mit meinen Fragen zu nerven und fühle mich schlecht des wegen, aber gleichzeitig sind die Leute hier so offen für alles und freuen sich über mein Interesse. Daher freue ich mich schon auf meine Zeit bei der Pastorin, weil die Gesellschaft hier noch sehr auf Männern beruht. Aber dazu kommt sicherlich später noch ein Post.
So ich habe euch lieb und herzlichen Dank noch einmal für die ganzen lieben Briefe!
May
PS: ICh stelle gerade fest, dass ich schon einen Monat. Die Zeit ist echt geflogen. Ich habe meine Zeit bisher hier echt genossen und werde sie hoffentlich in den zwei Monaten auch noch genießen können :) Bis Bald!
Hier seht ihr einen Hut nur aus Palmenblättern gemacht. er wird auf eine bestimmte Art und Weise geflochten und dann kann man ihn super als Sonnenschutz verwenden.
Mein erster Blumenkranz. Ich habe ihn bei der ersten Cultural Night bekommen. Die Blumen werden mit Kokosbändern eingeflochten. Als ich es versucht habe, sah es mehr aus, als wäre irgendwo in der Nähe eine Blumenwiese explodiert. Hier lernen als das schon die kleinsten Kinder. Gerade auf den Outer Islands wird das Wissen noch angewendet.
Die Massen an Essen, die es jeden Tag gab. Hier seht ihr Hummer ( grüne Schüssel), in der orangen Schüssel ist ein Fisch, dessen Fleisch süßlich aber sehr gut schmeckt. Es gab jeden Tag zu jeder Mahlzeit Fisch und Reis. Der Fisch war frisch gefangen. HIn und wieder gab es auch Hai. Ich mochte das Haifleisch nicht so gerne, getrocknet schmeckt es aber echt gut ;)
Verkehrsregelung. Dieser Holzpfahl mit dem Palmenblatt stand vor jeder Maneaba wenn dort ein Treffen stattfand. Jeder sieg von seinem Mofa ab und schub es, bzw. die 2 Trucks auf der Insel fuhren langsamer. AUch die Fußgänger stellten ihre Gespräche. Die Maneaba wird gerade auf den Outer Islands noch sehr beachtet. Hier werden schließlich die wichtigsten Entscheidungen getroffen und die Dorfältesten, die hier sehr viel Macht haben, entscheiden über die Zukunft ihres Dorfes.

Und hier die ganze Gruppe der ersten Woche. Mit ihnen hat es viel Spaß gemacht und auch wenn es teilweise mit der Verständigung nicht so gut geklappt hat, gab es doch immer etwas zu lachen :)

Donnerstag, 17. September 2009

Leben auf einer Outer Island- Arorae

Hallo,
nach zwei Wochen der Abwesenheit melde ich mal wieder. Ich war für 14 Tage auf einer Outer Island. Von diesem Erlebnis werde euch jetzt erzählen. Nehmt euch ein wenig Zeit, denn es ist viel.
Der 1. Tag begann um 5 Uhr morgens, es regnete in Strömen und ich fühlte mich ein wenig wie in Deutschland. Auf Grund des Regens beschlossen wir den Bus, statt dem Truck zu nehmen. Eingequetscht zwischen einem Generator und Koffern ging die holprige Fahrt zum Flughafen los. Dort angekommen, mussten wir einchecken. Auf Grund eines fehlenden Röntgengeräts, wurden unsere Taschen mit der Hand untersucht. Das dauerte seine Zeit. Anschließend wurde alles gewogen. Auch die Passagiere. Das hieß mit Handgepäck auf eine Waage stellen und warten. Man bekam einen Zettel mit seinem Gewicht und durfte in den nächsten Raum weitergehen. Dort wurde sein Handgepäck untersucht. Was mir dabei auffiel ist, dass die Arbeiter kein Ohropax oder andere Ohrschützer trugen, sondern sich Münzen in die Ohren gesteckt haben. Das hat mich schon ein wenig erschrocken.
Als wir dann endlich nach 4 Stunden fertig waren gingen wir endlich in den Wartesaal. Hier drin war es extrem warm und stickig, aber wir waren alle froh durch all die Sicherheitsvorkehrungen gekommen zu sein. Nach weiteren 1,5 Stunden kam dann das Flugzeug endlich. Es hat ehrlich gesagt mehr den Namen "fliegende Blechbüchse" verdient. Auch innen war es schon lange nicht mehr überholt worden. Die Tür zum Cockpit fehlte, die Bedienungsanleitung für das Flugzeug lag neben dem PIloten ( ist das nicht beruhigend? :)) Nach den Sicherheitsausklärungen ( Die Schwimmweste war unter dem Sitz und anschnallen bitte) ging es los. Ich musste lachen, als ich mich an den 10 Minuten Film über Sicherheit auf den Langstreckenflügen errinnerte. Nachdem wir noch 4 Mal zwischen gelandet sind, um zu tanken, kamen wir endlich auf Arorae an. Ich war echt müde, aber jetzt ging es ersteinmal zur Vorstellungsrunde in unserem Dorf. Denen sind vielleicht die Münder aufgegangen, als ich mich auf Kiribati vorstellte. Anschließend gab es Essen- Überraschung- Reis und Fisch. Aber ratet mal, was für Fisch: Fliegenden Fisch, der über dem Feuer gegrillt worden ist. Unglaublich lecker. Leider war er noch nicht ausgenommen. Das musste ich machen.
Nun wurde getanzt. Jeder, der mich kennt, weiß wie ich zum Tanzen stehe. Als ich dann natürlich gleich aufgefordert wurde, fühlte ich mich wirklich wie eine Kuh auf Glatteis... Naja. ZUm Glück hat jedes Lied ein Ende. Aber was ich wirklich bewundert habe, war, dass die ganzen alten Leute getanzt haben, als gäbe es kein Morgen mehr. Sie waren so beweglich und mit so viel Freude, dass es ansteckend war. Aufeinmal ging jemand mit Parfümflasch erhum und sprühte alle ein, dannach kam Bodypowder, auf das hier alle wahnsinnig stehen, weil es den Schweiß gut zusammenhält, aber ich glaube ich bleib lieber bei meinem Deo, weil es nicht ganz so intensiv riecht.
Jetzt nutze ich die Möglichkeit eines sauberen Meeres. Es war unglaublich warm und die Brandung war klasse. Als ich nach einer Stunde schon rausmusste, war ich echt traurig. Es war aber Essenszeit und die ist hier heilig. Es gab wieder fliegenden Fisch.
Am Abend bin ich fast aus den Socken gekippt, als ich ein Bett in "unserer" Hütte sah. Die Frauen erklärten mir, dass ich in dem Bett schlafen sollte, damit ich nicht auf den harten Matten schlafen muss, an die ich nicht gewöhnt bin. Es war nut noch hin und weg.
Die Morgende gestalteten sich hier immer gleich: Um 5.30 Uhr aufstehen, weil der Hahn kräht. Man putzt Zähne, läuft 500 Meter zur nächsten Regentonne wäscht sich dort, zieht sich an und geht zur Andacht. Am Anfang habe ich naiverweise noch gedacht so eine Andacht sei genauso lang, wie in Deutschland, also höchstens eine halbe Stunde. Das stimmte in einer gewissen Weise auch, denn das war die Zeit, die der Pastor redete, der Rest der Zeit wurde gebetet und gesungen. Die gesamt Andacht dauerte also etwa 1 Stunde. Nun wurde gefrühstückt. Fast alle aßen rohen Fisch und Reis, doch irgendwie weigerte sich alles in mir, das zu machen, deshalb habe ich morgens immer Kokosnussmilch getrunken und dann das Fleisch gegessen.
Später machten wir eine INseltour. Besonders beeindruckt haben mich die jahrhundertealten Navigationssteine, anhand denen die Menschen von Insel zu Insel segeln können. Fragt mich aber bitte nicht wie es funktioniert. Außerdem haben wir Delfine gesehen. Zwar waren die ziemlich weit weg, aber es war einfach nur toll.
Abends gab es wieder eine Andacht von der selben länge wie am Morgen. Anschließend wurde gegessen und es wurde wieder getanzt, sich unterhalten und Spiele gespielt. Sie hbaen mir ein Kiribati Kartenspiel beigebracht, das bringe ich euch bei Bedarf mal bei. Es ist witzig. :)
Am nächsten Morgen kamen die restlichen Referenten. Auch sie wohnten bei uns in der Hütte.
Die 3 Stunden, die wir auf sie warteten waren ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Man lag an dem Flughafen rum und hoffte, dass die Zeit schnell herumging. Als wir dann endlich zum Aufbruch bereit waren, waren alle froh ;)
Am nächsten Tag war Sonntag. Trotzdem gab es die übliche Morgenandacht, 2 Stunden später gin es zum Gottesdienst. Leider hatte der Gottesdienst nciht die Länge eines deutschen Gottesdienst. Die erste halbe Stunde wird gesungen und gebetet, dann kommt der Pastor. Er hält die Predigt. Als nach einer halben Stunde der Predigt gesungen wurde, dachte ich: Danke, es ist geschafft. Aber- zu früh gefreut. Der Pastor predigte noch einmal eine halbe Stunde. Nach 1,5 Stunden war ich dankbar. Doch es kam noch das Abendmahl. Das heißt: Wieder wird gebetet und gesungen, dann wird eine Lesung gehalten, dann wird das Abendmahl das 1. Mal gesegnet. Es wird ein Lied gesungen. Anschließend wird das Abendmahl verteilt, doch es wird nicht, wie in Deutschland, gleich gegessen, sondern wenn alle etwas bekommen haben, abermals gesegnet. Ach ja, Abendmahl wird hier mit Brot und Totti ( Kokossirup) gefeiert, weil es keinen Wein gibt :) Nach insgesamt 3 Stunden still sitzen ohne wirklich viel zu verstehen, war cih so froh, erlöst zu sein. ( Hört sich jetzt Böse an, aber es war wirklich schwer so lange im Schneidersitz auf dem Kirchenboden zu sitzen und ruhig zu sein).
Am Nachmittag war der ERöffnungsgottesdienst. Da wiederholte sich das ganze Prozedere nocheinmal, doch dieses Mal ohne Abendmahl. Ich war echt froh dieses Mal auf einem Stuhl sitzen zu können. Im Anschluß aßen wir mit den 300 Jugendlichen von verschiedenen Inseln Kaffee und Kuchen. Sie sangen eingens komponierte Lieder, die wirklich schön klangen. Lieder komponieren gehört zu der festen Kultur und ich bewundere vorallem, wie sie so viele Lieder auswendig können.
Abends war die erste Cultural Night. An diesen Abenden stellten die Inseln ihre traditionellen Lieder und Tänze vor. Es war jedes Mal so beeindruckend zu sehen, wie viel Mühe sie sich damit gemacht haben. Man sah die Unterschiede. Mal wurde das Lied und der Tanz von der Ukulele begleitet, mal trommelten alle die, die nicht tanzen. Außerdem wurde immer noch ein kleines Showprogram präsentiert. Einmal zwerschlug ein Junge eine Moimoto ( Kokosnuss) mit der bloßen Hand, ein anderen Abend schlugen sie Flick Flacks. Den ersten Abend gab es noch ein großes Festmahl. Dazu sind extra 7 kleine Schweine ( waren aber größer als Ferkel) geschlachtet. Die lagen noch ganz auf den Tischen und waren sehr lecker. Auf Fisch musste trotzdem keiner verzichten.
Am nächsten Tag war der erste Seminartag. Es ging um 1.Hilfe. Es war alles sehr interessant mit anzusehen, auch wenn ich nichts verstanden habe. So ging es mir eigentlich an jedem Seminartag, daher habe ich auch die meiste Zeit damit verbracht Musik zu hören, zu lesen, oder zu malen. Ich bewunderte den Durchhaltewillen der Jugendlichen. UNter dem Blechdach der Maneaba war es brütend heiß und schwül ( an einem Tag 37° und eine Luftfeuchtigkeit, die unglaublich war). Da war man dankbar für jede noch so kleine Brise Wind.
ICh ging immer wenn das Programm vorbei war, im Meer baden. Es tat gut und brachte Spaß sich einfach in den Wellen treiben zu lassen. Das Meer ist hier so warm, wie bei und zu Hause eine Badewanne, angenehm, wenn man nicht gerade nach Abkühlung sucht. Auch im Schwimmung mit kurzer Hose und T-Shirt werde ich besser. Es ist mir lieber als mit dem Zulu, dem etwas knöchellangen ROck und T- Shirt schwimmen zu gehen, wie die restlichen Frauen. Nach der ersten Woche sollte die ersten Referenten wieder fliegen. Doch das Wetter war so schlecht, dass das Flugzeug nicht kommen konnte. Da war die Enttäuschung echt groß. Doch das Flugzeug kam schon am Samstag ein zweites Mal. Dieses Mal klappte alles ;) In dem Flugzeug kam auch Bate und seine Familie. Sie sind mit die nettesten Menschen, die ich kenne. Abbae, Bates Frau hat mir extra Cinnamon Rolls gebacken und mir Birnen mitgebracht. Ist das nicht unglaublich nett?
Die letzten fünf Tage waren die wirklich interessant. Dort wurden nämlich die traditionellen Handwerkskünste präsentiert, es fand eine Missenwahl statt und es fand ein Action Chorus statt.
Bei den Handwerkskünsten wurden Taschen aus Palmenblättern gemacht, Besen und Fächer hergstelltm, Hüte geflochten. Alles wurde bewertet, da die beste Gruppe am letzten Tag einen Preis bekommen sollte.
Die Missenwahl ist anders als man denkt. Alle trugen ihre traditionelle Kleidung ( es war das erste Mal, dass ich hier einen Bastrock gesehen habe^^) und die zur Wahl gestellten Paare ( von jeder INsel ein Paar) mussten Tanzen, singen, flechten , bzw. Kokosnüsse auskratzen und Roki ( eine Art Marmelade) herstellen, zum Schluss mussten sie noch eine Rede zu dem Thema der Youth COnvention ("Grow to be a living example for the Good News") halten.
Leider konnte ich beim Action Chorus nicht und bei dem Rest der Youth Convention nicht teilnehmen, sondern musste in unserem Haus bleiben, da mich die Grippe erwischt hat. Aber auch hier waren die Leute aus dem Dorf sehr hilfsbereit. So haben sie irgendwo kaltes Wasser organisiert, damit ich etwas Kühles habe, haben mir ständig heißen Tee gebracht oder Moimotos. Der Höhepunkt kommt aber noch: Ich lag im Bett und langweilte mich ( ich habe echt einen Fernseher oder so etwas vermisst, denn den ganzen Tag nur lesen und Musik hören ist anstrengend, vorallem weil ich meinen I-Pod nur eine Stunde am Tag aufladen konnte), da kam der Dorfoberste und fragt mich, ob sie für mich ein Huhn schlachten sollten, damit ich etwas esse, dass ich kenne. Im ersten Moment fragte ich mich, ob er mich auf den Arm nehmen will, aber ich sah an seinem Ausdruck, dass er es echt ernst meinte. :) Diese Gastfreundschaft hat mich echt gerührt. Aber ich ließ das Huhn am leben, denn ich hatte erstens keinen Huger, zweitens hätte ich ein schlechtes Gewissen ein Huhn nur für mich zu schlachten und drittens schaffe ich im gesunden Zustand kein ganzes Huhn...
Am letzten Tag bekamen wir noch eine Essensration mit auf den Weg: getrocknetes Haifleisch. Das schmeckt ganz gut, ist eytrem würzig, aber lecker. Ja, meine Essgewohnheiten haben sich hier leicht geändert. Hier eine Aufzählung von all dem Besonderen, was ich bisher hier gegessen und getrunken habe: Totti (das ist der Sirup, der aus den Palmen kommt. Er wird gekocht und mit Wasser verdünnt), Kokosnuss&Kokosmilch, fliegender Fisch, Haihaut, Hummer ( ich kann den inzwischen alleine öffnen, aber ob diese Methode Restauranttauglich ist, wage ich zu bezweifeln ;)) und Haifleisch. Naja, ihr seht, es ist viel mehr Fisch, als ich sonst habe, aber da ich ein Fischfan bin, stört mich das überhaupt nicht.
Gerade eben bin ich mit Wäsche waschen fertig geworden. Da es hier so warm ist und die Sonne gerade genau auf die Wäsche scheint wird sie schnell trocknen ;) Das ist echt ein Vorteil hier.
Tiabo
May

hier tanzen die Mädchen.Die weiße Farbe in ihren Gesichtern ist Bodypowder, dass von Verehren aufgetragen worden ist ( man war das immer ein Ansturm). Das gleiche gilt übrigens bei den Jungen. Auch sie tragen Blumenkränze.Ach ja, das Jungen& Männer Röche tragen ist hier alltäglich.




vor dem Gottesdienst. Alles steht in Reih und Glied, streng nach Geschlecht getrennt.




Der Flughafen. Riesig oder? Ich meine, wenn man sich überlegt, dass ich in London 25 Minuten von Terminal zu Terminal gebraucht habe ;)


Ausflug zum Strand. Neben mir steht Terauango, meine Betreuerin. Mit ihr verstehe ich mich richtig gut.

Samstag, 29. August 2009

Die ersten Tage


So, jetzt bin ich nach 4 Tagen Reisen tatsächlich auf Tarawa angekommen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und haben seitdem eine Menge erlebt. Wir haben Kokosmilch getrunken ( super lecker), sind in einem Korallenriff geschwommen, haben die Menschen in der KPC ein wenig kennengelernt und haben die Mythen& die dazugehörigen Orte besucht. Es ist beeindruckend, wie viel Mühe sich die Menschen hier geben. Alle sind sehr freundlich, hilfsbereit und nett.
Dank Ventilatoren ist sogar die heutige Hitze von 35° gut auszuhalten ( aber auch nur, weil wir drinnen sind. Heute morgen waren wir in der Kirche, die um einiges anders ist, als das was man aus Deutschland kennt. Man geht barfuß in die Kirche, alle haben sich die beste Kleidung angezogen und dann begann der Chor zu singen, die Gemeinde stimmte ein. Alle kannten die Lieder und es wurde mitgesungen. Es klang so anders als bei uns in Deutschland, aber gleichzeitig so schön.
Die Karte zeigt euch, wo Tarawa liegt . Das ist die Hauptinsel und dort werde ich die nächsten 3 Monate leben. Nächste Woche darf ich mit auf eine Youth Convention. Die findet in Arorae statt. Arorae ist laut Wikipedia eine 1 km breite und 9 km lange Insel. Darauf und auf den Flug bin ich schon echt gespannt. Die Themen von dieser Youth Convention klingen echt spannend. Gerade solche Themen, wie Klimawandel oder HIV/AIDS sind doch sehr wichtig und ich bin gespannt, wie hier damit umgegangen wird. Wenn ich wieder da bin, werde ich euch hier mehr berichten. (Die beiden Inseln sind auch rot unterstrichen. )
Des Weiteren habe ich beschlossen, ein wenig mehr Kiribati zu lernen. Ich denke, dass wird notwendig sein, um mit vielen Menschen reden zu können und nicht immer jemanden bei mir zu haben der Englisch spricht. Heute im Gottesdienst habe ich schon 3 Worte verstanden: 12, 2 und Hallo ( Mauri). Ein Fortschritt für mich ;)
Das Bild rechts zeigt den äußersten Punkt Tarawas.Dort waren wir am Samstag, um uns die Orte anzusehen, wo Riki ( Schöpfergott) Himmel und Erde getrennt hat,damit die Menschen nicht mehr kriechen müssen.
Das Bild mit den Fischen zeigt ein heiles Korallenriff, das vor Farbe ( sieht man nicht so gut) nur so sprüht. Überall flitzen kleine Fische herum, die man aus dem Aquarium kennt. Doch auf der ganz rechten Seite des Bildes sieht man auch ein abgestorbenes Riff. Die bilden das genaue Gegenteil zu dem lebenden Riff: Sie sind trist und sehen schrecklich langweilig aus. Wenn man bedenkt, wie viele Lebensräume durch Klimaerwärmung beschädigt oder sogar zerstört werden, bekomme ich einen dicken Kloß im Hals. Auf Kiribati sieht man überall "Sea walls". Diese sollen dem Meer die Kraft nehmen, und das Abtragen der Landfläche verlangsamen, eine echte Sisyphus Aufgabe, weil das Wasser immer dort hingeht, wo es die meiste Kraft hat. Es müsste dannach die ganze Insel mit einer Mauer aus einzemitierten Sandsäcken umgeben- eine schlichtweg unmögliche Aufgabe.
Hier noch einmal ein Bild, was besonders Sonja gut gefallen dürfte. Es hat mich irgendwie an deine Zimmerwand erinnert ^^ ( nur ein wenig). Dieses Bild haben wir Samstagabend am Strand vor der Haustür gemacht. Ich weiß es ist Kitsch Pur, aber das darf ja auch mal sein... :)


Hier ist noch einmal eine Kokosnuss abgebildet. Außen besteht sie, wie ich inzwischen gelernt habe, aus einem Fruchtfleisch und Innen bildet sie die Schale. Diese hier war noch nicht reif. Man kann aber schon die leckere Milch sehen. :D

Mittwoch, 26. August 2009

Zwischen Himmel und Erde

So, jetzt geht es wirklcih los. Kaum zu glauben. Die Sachen waren gepackt und langsam bewegten wir uns Richtung Airport. Dort warteten ncoh meine besten Freunde auf mich (DANKE). Nach einer Weile musste ich in den Sicherheitbereich. Dort kam es zu einem kleinen aber feinen Problem. Ich hatte die Bronze Engel, die ich als Gastgeschenk mit genommen habe ins Handgepäck getan. Doch leider sah es auf dem Röntgenbild so aus, als hätte cih einen massiven Klumpen Metall dabei. Dieses führte logischerweise zu einer kleinen Diskussion. Als diese jedoch geregelt war, musste ich ihnen noch beweisen, dass mein Laptop echt ist. Nach gut 20 Minuten war alles im Sicherheitsbereich geregelt und es ging los. Der Flieger nach London war voll mit Geschäftleuten, ich fiel schon ein wenig auf. In London Heathrow Terminal wechsel war das nächste große Abenteuer. 15 Minuten Bus fahren und weitere 15 Minuten gehen ( da merkt man einmal die Ausmaße) später war das Gate gefunden und ich traf sogar jemanden,, de rauch bis Brisbane flog. SO verging die Wartezeit wie im Flug. 13 Stunden später landete ich wohlbehalten und recht ausgeschalfen in Singapour, wo cih das Wlan genoß.
Der nöchste FLug war mal wieder ein Nachtflug... Da ich aber nicht schlafen konnte (war ja erst 14 Uhr deutscher Zeit), sah ich hin und wieder aus dem Fenster. Der Sternenhimmel war wunder schön und klar und unter uns sah man hin und wieder im australischen Outback kleine Siedlungen. Als dann die Sonne aufging war es ein unvergleichbares Farbspiel in der tollsten orange Tönen.
Endlich angekommen, traf ich mich am Flughafen mit Martin, der mich abholte. NAch einer tollen Flußfaht zur Uni& in die INnenstadt war das einzige an das ich noch denken konnte BETT... In das ging ich auch recht schnell dannach.

Jetzt bin ich ausgeschlafen und warte auf die nächsten 2 Flüge...#Liebe Grüße aus Brisbane
May

Dienstag, 19. Mai 2009

fast fertig :D

Hallo,
also ich habe mich mal wieder ne ganze Weile nicht gemeldet (noch ist es auch noch nicht wirklich interessant).
Bei mir ist in den letzten Tagen so einiges passiert:
Letzte Woche habe ich meine letzten Klausuren geschrieben. Endlich. Wenn ich ehrlich bin, werde ich diesen Teil der Schule echt nicht vermissen. Jetzt freue ich mich auf die Mottowoche, die bestimmt super lustig wird. Allerdings brauch ich noch Kostüme. Aber noch habe ich Zeit ;). Mal sehen, was mir bei Emo und Co so einfällt... ( ich weiß immer noch nicht wirklich, wer ein Held meiner Kindheit war...grübel). Auch auf den Abiball freue ich mich schon wahnsinnig. Die Vorbereitungen alufen auf Hochtouren und ich bin mit Wiebke und all den anderen auch schon fleißig am Abibuch layouten. Das ist ne arbeit, aber es lohnt sich. Das Abibuch sieht schon echt kalsse aus. So ist Schule schön und es macht Spaß. Warum kann es nicht immer so sein??? Der nicht so schöne Teil kommt am Montag. Da werden wir die Abinoten bekommen *bibber*- Naja, jetzt kann ich so wie so nichts mehr ändern.
Am Wochenende war ich auf einem Vorbereitungsseminar für Kiribati. Das war echt wieder toll, wieder haben wir stundenlang Werwolf gespielt ( Man stelle sich vor, ich war sogar einmal Werwolf! Allerdings bin ich gleich nach der ersten Runde rausgeflogen :()... Auch neben Werwolf haben wir wieder viele Infos bekommen, die ich ersteinmal wieder alle verarbeiten muss...besonders der Vortrag über die Gesundheit war sehr interessant. Wieder wurden Sachen erwähnt, die mir noch nicht so bewusst waren.
Heute war ich beim Artzt ( mal wieder)... Scheint aber alles gut zu sein. Morgen hoole ich das Attest ab und werde es direkt zum NMZ abschicken...
Meine Vorbereitungen für Kiribati laufen. Ich lerne fleißig Vokabeln ( inzwischen kann ich mich sogar als eine Person aus Deutschland vorstellen yay). Auch habe ich mich neulich mit Menschen getroffen, die schon einmal in Kiribati gelebt haben. das war klasse. Ich habe so viel erfahren und bin ihnen echt dankbar, dass sie mir so geholfen haben. Ich habe jetzt auch eine riesen Einkaufliste mit Sachen an die ich nie im Leben gedacht hätte :P.Demnächst werde ich lernen, wie man den Rock bindet. Das wird für einen Grobmotoriker wie mich die nächste gro0ße Herausforderung...*grins*...
So, ich glaube das war's auch mal wieder. ich stricke noch ein wenig an meinem Pullover rum, damit der noch vor Kiribati fertig wird und ich ihn nächsten Winter tragen kann. Außerdem muss ich noch ein wenig meinen Geburtstag planen.
Bis Bald
May

Mittwoch, 11. März 2009

Impfen

Tja... Da ich nicht wirklich wusste, was man sich in Kiribati alles an Krankheiten holen kann, bin ich heute zum Impfzentrum gegangen. Dieses Zentrum ist auf jeden Fal zu empfehlen. Es dauerte nicht lange bis ich dran war und alles war sehr einladend (haha, so weit eine Arztpraxis einladend sein kann). Doch auch hier war Kiribati unbekannt, nach einem Blick auf die Landkarte und einen in ein wahnsinniges dickes Buch, in dem die Impfungen standen, stand fest, dass ich nur gegen Hepatitis A geimpft werden musste. Den Rest habe ich schon vor dem USA Aufenthalt bekommen. Eine Spritze und fertig war ich. Außerdem habe ich noch ein extrem hilfreiches Infoblatt über Dengue Fieber bekommen. Das ist ein Fieber, welches von kleinen fiesen Mücken übertragen wird. Naja, ich hoffe mal die Infos sind richtig und ich bleibe verschont ;)
So, jetzt ist auch der Teil fertig und mein Arzt Marathon setzt sich fort, indem ich mir morgen einen Termin bei meinem Hausarzt hole, um mir bestätigen zu lassen, dass ich gesund bin... Naja, ich hoffe das geht auch ganz schnell....
Bis Bald!

Sonntag, 8. März 2009

Jetzt gehts los

Nachdem mein Entschluss feststand ins Ausland zu gehen, die Bewerbung abgeschickt worden war, machte sich bei mir die erste Aufregung breit. Wieder wollte ich etwa svon der WElt sehen, dieses mal allerdings nciht mehr als Schülerin, sondern will eine ganz neue Kulutur kennen lernen, vor Ort helfen und vorallem wieder viel lernen. Eine neue Sprache, eine neue Kultur und vorallem viele neue Menschen.
Als dann die Nachricht vom NMZ kam, dass icht tatsächlich ins Ausland konnte, war die Freude bei mir riesig. Meine Mutter dachte erst das mir etwas passiert war, weil ich schreiend und hüpfend durch's Haus gerast bin, aber nachdem sie dann auch die mail gelesen hat, freute sie sich auch. Gleich am nächsten Wochenende gings zu einem Vorbeireitungstreffen nach Bäk. Schon auf der Hinfahrt lernte ich viele neue Leute kennen und die Fahrt wurde aufregender als gedacht, dank der Deutschen Bahn. Unser erster Zug hatte Verspätugn, wir verpassten unseren Anschlusszug und mussten daraufhin eine Stunde im Pennymarkt rum gammeln. War irgendwie dann doch ganz unterhaltsam und wir waren froh als wir endlich in Bäk angekommen waren.
Das Wochenende war super anstrengend aber auch super toll, weil viel geredet wurde und wir über unsere Länder geredet haben. Besonders bemerkenswert fand ich, dass auch Ängste und Zweifel offen angesporchen werden konnten.
Nach diesem Wochenende musste ich mich ersteinmal sortieren und mir klar machen,w as das für Konsequenzen hat. Ich komme nach Kiribati, am anderen Ende der Welt. Im Internet gibt es nicht allzu viele Informationen, aber es ist genug um zu wissen, dass es aufregend wird. Ich freu mich total darauf. Ein paar Infos könnt ihr auch unten lesen (nach dem Englischen Teil).
Jetzt wo ich weiß, das ich kein Visum brauche, bin ich etwas gelassener udn bereite mich vor. UAch wenn ich etwas im Brief schreiben hinterherhinke, denke ich doch, das ich ncoh alles anstehende in den Ferien schaffen werde, bzw. ins Rollen bringen werden. Mich impfen lassen (aber erst anch dem Blut spenden!), zum Arzt gehen und mich durchchecken lassen, und einen Job finden. Das ist der Punkt, der mich ehrlich zum Verzweifeln bringt. Wir werden sehen.
Wenn ich so aus dem Fenster sehe und das ganze graus ehe, freue ich mich schon sehr auf Kiribati. :)
Alles Liebe!


Hey,
since I am slmost done w/ school, I thought about leaving Germany again. Thus I applied at the "NMZ" an got accepted. Ia m really excited for that and cannot wait to go, even though there is much to do yet. I will stay in Kiribati for three month and will do there some social work.
This will be my report over the next few month up to the point I am returning back to Germany. Have a good time reading this "Letters from the other side of world"!
If you scroll down you can read general informations about Kiribati.
Love!

Introduction Kiribati Top of Page
Background:
The Gilbert Islands became a British protectorate in 1892 and a colony in 1915; they were captured by the Japanese in the Pacific War in 1941. The islands of Makin and Tarawa were the sites of major US amphibious victories over entrenched Japanese garrisons in 1943. The Gilbert Islands were granted self-rule by the UK in 1971 and complete independence in 1979 under the new name of Kiribati. The US relinquished all claims to the sparsely inhabited Phoenix and Line Island groups in a 1979 treaty of friendship with Kiribati.
Geography Kiribati Top of Page
Location:
Oceania, group of 33 coral atolls in the Pacific Ocean, straddling the Equator; the capital Tarawa is about half way between Hawaii and Australia; note - on 1 January 1995, Kiribati proclaimed that all of its territory lies in the same time zone as its Gilbert Islands group (UTC +12) even though the Phoenix Islands and the Line Islands under its jurisdiction lie on the other side of the International Date Line
Geographic coordinates:

1 25 N, 173 00 E
Map references:
Oceania
Area:
total: 811 sq km
land: 811 sq km
water: 0 sq km
note: includes three island groups - Gilbert Islands, Line Islands, Phoenix Islands
Area - comparative:
four times the size of Washington, DC
Land boundaries:
0 km
Coastline:
1,143 km
Maritime claims:
territorial sea: 12 nm
exclusive economic zone: 200 nm
Climate:
tropical; marine, hot and humid, moderated by trade winds
Terrain:
mostly low-lying coral atolls surrounded by extensive reefs
Elevation extremes:

lowest point: Pacific Ocean 0 m
highest point: unnamed location on Banaba 81 m
Natural resources:

phosphate (production discontinued in 1979)
Land use:
arable land: 2.74%
permanent crops: 47.95%
other: 49.31% (2005)
Irrigated land:
NA
Natural hazards:
typhoons can occur any time, but usually November to March; occasional tornadoes; low level of some of the islands make them sensitive to changes in sea level
Environment - current issues:
heavy pollution in lagoon of south Tarawa atoll due to heavy migration mixed with traditional practices such as lagoon latrines and open-pit dumping; ground water at risk
Environment - international agreements:

party to: Biodiversity, Climate Change, Climate Change-Kyoto Protocol, Desertification, Hazardous Wastes, Law of the Sea, Marine Dumping, Ozone Layer Protection, Whaling
signed, but not ratified: none of the selected agreements
Geography - note:
21 of the 33 islands are inhabited; Banaba (Ocean Island) in Kiribati is one of the three great phosphate rock islands in the Pacific Ocean - the others are Makatea in French Polynesia, and Nauru
People Kiribati Top of Page
Population:
110,356 (July 2008 est.)
Age structure:
0-14 years: 37.9% (male 21,180/female 20,604)
15-64 years: 58.7% (male 31,993/female 32,797)
65 years and over: 3.4% (male 1,606/female 2,176) (2008 est.)
Median age:
total: 20.6 years
male: 20.1 years
female: 21.1 years (2008 est.)
Population growth rate:

2.235% (2008 est.)
Birth rate:
30.31 births/1,000 population (2008 est.)
Death rate:
7.97 deaths/1,000 population (2008 est.)
Net migration rate:

NA (2008 est.)
Sex ratio:
at birth: 1.05 male(s)/female
under 15 years: 1.03 male(s)/female
15-64 years: 0.98 male(s)/female
65 years and over: 0.74 male(s)/female
total population: 0.99 male(s)/female (2008 est.)
Infant mortality rate:

total: 44.69 deaths/1,000 live births
male: 49.61 deaths/1,000 live births
female: 39.53 deaths/1,000 live births (2008 est.)
Life expectancy at birth:

total population: 62.85 years
male: 59.79 years
female: 66.06 years (2008 est.)
Total fertility rate:

4.08 children born/woman (2008 est.)
HIV/AIDS - adult prevalence rate:

NA
HIV/AIDS - people living with HIV/AIDS:

NA
HIV/AIDS - deaths:

NA
Nationality:
noun: I-Kiribati (singular and plural)
adjective: I-Kiribati
Ethnic groups:
Micronesian 98.8%, other 1.2% (2000 census)
Religions:
Roman Catholic 52%, Protestant (Congregational) 40%, other (includes Seventh-Day Adventist, Muslim, Baha'i, Latter-day Saints, Church of God) 8% (1999)
Languages:
I-Kiribati, English (official)
Literacy:
NA
School life expectancy (primary to tertiary education):

total: 12 years
male: 12 years
female: 13 years (2005)
Education expenditures:

17.8% of GDP (2002)
Government Kiribati Top of Page
Country name:
conventional long form: Republic of Kiribati
conventional short form: Kiribati
local long form: Republic of Kiribati
local short form: Kiribati
note: pronounced keer-ree-bahss
former: Gilbert Islands
Government type:

republic
Capital:
name: Tarawa
geographic coordinates: 1 19 N, 172 58 E
time difference: UTC+12 (17 hours ahead of Washington, DC during Standard Time)
Administrative divisions:

3 units; Gilbert Islands, Line Islands, Phoenix Islands; note - in addition, there are 6 districts (Banaba, Central Gilberts, Line Islands, Northern Gilberts, Southern Gilberts, Tarawa) and 21 island councils - one for each of the inhabited islands (Abaiang, Abemama, Aranuka, Arorae, Banaba, Beru, Butaritari, Kanton, Kiritimati, Kuria, Maiana, Makin, Marakei, Nikunau, Nonouti, Onotoa, Tabiteuea, Tabuaeran, Tamana, Tarawa, Teraina)
Independence:
12 July 1979 (from UK)
National holiday:
Independence Day, 12 July (1979)
Constitution:
12 July 1979
Legal system:
NA
Suffrage:
18 years of age; universal
Executive branch:
chief of state: President Anote TONG (since 10 July 2003); Vice President Teima ONORIO; note - the president is both the chief of state and head of government
head of government: President Anote TONG (since 10 July 2003); Vice President Teima ONORIO
cabinet: 12-member cabinet appointed by the president from among the members of the House of Parliament
elections: the House of Parliament chooses the presidential candidates from among its members and then those candidates compete in a general election; president is elected by popular vote for a four-year term (eligible for two more terms); election last held 17 October 2007 (next to be held in 2011); vice president appointed by the president
election results: Anote TONG 63.7%, Nabuti MWEMWENIKARAWA 32.9%
Legislative branch:

unicameral House of Parliament or Maneaba Ni Maungatabu (46 seats; 44 members elected by popular vote, 1 ex officio member - the attorney general, 1 nominated by the Rabi Council of Leaders (representing Banaba Island); to serve four-year terms)
elections: legislative elections were held in two rounds - the first round on 22 August 2007 and the second round on 30 August 2007 (next to be held in 2011)
election results: percent of vote by party - NA; seats by party - NA, other 2 (includes attorney general)
Judicial branch:
Court of Appeal; High Court; 26 Magistrates' courts; judges at all levels are appointed by the president
Political parties and leaders:

Boutokaan Te Koaua Party or BTK [Taberannang TIMEON]; Maneaban Te Mauri Party or MTM [Teburoro TITO]; Maurin Kiribati Pati or MKP; National Progressive Party or NPP [Dr. Harry TONG]
note: there is no tradition of formally organized political parties in Kiribati; they more closely resemble factions or interest groups because they have no party headquarters, formal platforms, or party structures


International organization participation:

ACP, ADB, C, FAO, IBRD, ICAO, ICRM, IDA, IFAD, IFC, IFRCS, ILO, IMF, IMO, IOC, ITU, ITUC, OPCW, PIF, Sparteca, SPC, UN, UNCTAD, UNESCO, UPU, WHO, WMO




Flag description:
the upper half is red with a yellow frigate bird flying over a yellow rising sun, and the lower half is blue with three horizontal wavy white stripes to represent the ocean
Economy Kiribati Top of Page
Economy - overview:

A remote country of 33 scattered coral atolls, Kiribati has few natural resources and is one of the least developed Pacific Islands. Commercially viable phosphate deposits were exhausted at the time of independence from the UK in 1979. Copra and fish now represent the bulk of production and exports. The economy has fluctuated widely in recent years. Economic development is constrained by a shortage of skilled workers, weak infrastructure, and remoteness from international markets. Tourism provides more than one-fifth of GDP. Private sector initiatives and a financial sector are in the early stages of development. Foreign financial aid from the EU, UK, US, Japan, Australia, New Zealand, Candad, UN agencies, and Taiwan accounts for 20-25% of GDP. Remittances from seamen on merchant ships abroad account for more than $5 million each year. Kiribati receives around $15 million annually for the government budget from an Australian trust fund.
GDP (purchasing power parity):

$412.5 million (2008 est.)
GDP (official exchange rate):

$71 million (2008 est.)
GDP - real growth rate:

3.7% (2008 est.)
GDP - per capita (PPP):

$3,700 (2008 est.)
GDP - composition by sector:

agriculture: 8.9%
industry: 24.2%
services: 66.8% (2004)
Labor force:
7,870 economically active, not including subsistence farmers (2001 est.)
Labor force - by occupation:

agriculture: 2.7%
industry: 32%
services: 65.3% (2000)
Unemployment rate:

2% official rate; underemployment 70% (1992 est.)
Household income or consumption by percentage share:

lowest 10%: NA%
highest 10%: NA%
Budget:
revenues: $55.52 million
expenditures: $59.71 million (FY05)
Inflation rate (consumer prices):

0.2% (2007 est.)
Market value of publicly traded shares:


$NA
Agriculture - products:

copra, taro, breadfruit, sweet potatoes, vegetables; fish
Industries:
fishing, handicrafts
Industrial production growth rate:


0.7% (1991 est.)
Electricity - production:

10 million kWh (2006 est.)
Electricity - consumption:

9.3 million kWh (2006 est.)
Electricity - exports:

0 kWh (2007 est.)
Electricity - imports:

0 kWh (2007 est.)
Oil - production:
0 bbl/day (2007 est.)
Oil - consumption:
232 bbl/day (2006 est.)
Oil - exports:
0 bbl/day (2005)
Oil - imports:
259 bbl/day (2005)
Oil - proved reserves:

0 bbl (1 January 2006 est.)
Natural gas - production:

0 cu m (2007 est.)
Natural gas - consumption:

0 cu m (2007 est.)
Natural gas - exports:

0 cu m (2007 est.)
Natural gas - imports:

0 cu m (2007 est.)
Natural gas - proved reserves:

0 cu m (1 January 2006 est.)
Current account balance:

-$21 million (2007 est.)
Exports:

$17 million f.o.b. (2004 est.)
Exports - commodities:

copra 62%, coconuts, seaweed, fish
Imports:

$62 million c.i.f. (2004 est.)
Imports - commodities:

foodstuffs, machinery and equipment, miscellaneous manufactured goods, fuel
Debt - external:

$10 million (1999 est.)
Exchange rates:
Australian dollars (AUD) per US dollar - 1.2059 (2008 est.), 1.2137 (2007), 1.3285 (2006), 1.3095 (2005), 1.3598 (2004)
Communications Kiribati Top of Page
Telephones - main lines in use:

4,500 (2002)
Telephones - mobile cellular:

700 (2005)
Telephone system:

general assessment: generally good quality national and international service
domestic: wire line service available on Tarawa and Kiritimati (Christmas Island); connections to outer islands by HF/VHF radiotelephone; wireless service available in Tarawa since 1999
international: country code - 686; Kiribati is being linked to the Pacific Ocean Cooperative Telecommunications Network, which should improve telephone service; satellite earth station - 1 Intelsat (Pacific Ocean)
Radio broadcast stations:

AM 1, FM 2, shortwave 1 (may be inactive) (2002)
Television broadcast stations:

1 (possibly inactive) (2002)
Internet country code:

.ki
Internet hosts:
9 (2008)
Internet users:
2,000 (2007)



Transportation Kiribati Top of Page
Airports:
19 (2007)
Airports - with paved runways:

total: 4
1,524 to 2,437 m: 4 (2007)
Airports - with unpaved runways:

total: 15
914 to 1,523 m: 11
under 914 m: 4 (2007)
Roadways:
total: 670 km (2000)
Waterways:
5 km (small network of canals in Line Islands) (2007)
Merchant marine:
total: 43
by type: bulk carrier 2, cargo 18, chemical tanker 3, petroleum tanker 6, refrigerated cargo 14
foreign-owned: 31 (China 15, Hong Kong 4, South Korea 2, Singapore 4, Taiwan 5, Turkey 1) (2008)
Ports and terminals:

Betio
Military Kiribati Top of Page
Military branches:

no regular military forces (constitutionally prohibited); Police Force (2008)
Manpower available for military service:

males age 16-49: 26,377 (2008 est.)
Manpower fit for military service:

males age 16-49: 17,577 (2008 est.)
Manpower reaching militarily significant age annually:

male: 1,247
female: 1,226 (2008 est.)
Military expenditures:


NA
Military - note:
Definition Field info displayed for all countries in alpha order
Kiribati does not have military forces; defense assistance is provided by Australia and NZ